Veranstaltungen

Kauf-Eins-Mehr-Aktionswoche

Das erste Mal organisierten wir eine kontaktlose und einwöchige KEMA. Für uns war das eine ganz neue Erfahrung, den wir sind es gewohnt in Teams an den jeweiligen Läden zu stehen und mit den Kunden in den Austausch zu gehen. Natürlich konnten wir das aufgrund der Pandemie nicht verantworten und planten kurzerhand ein kontaktlose Alternative. Die spendenbereiten Kunden konnten zwischen dem 24. und 30. April im Lidl in Waltenhofen und in der Lindauer Straße in Kempten eine haltbare Sache mehr in ihren Einkaufswagen legen und nach dem bezahlen an der Kasse auf einem bereitgestellten Tisch ablegen. Wir waren sehr gespannt, ob ohne den persönlichen Kontakt und Austausch, Kunden bereit wären zu spenden. Wir freuten uns um so mehr, besonders für die Kunden der Kemptener Tafel, dass die Bereitschaft da war! Unser incoming Präsident Pascal und Clubmeister Michael überbrachten die Lebensmittel der Kemptener Tafel. Ursula Böck, die Leiterin der Tafel nahm die Spenden dankbar an. Wir möchten uns gemeinsam bei allen bedanken, die gespendet haben!

Laufen für das Klima

Am Wochenende vom 24. – 25. April haben unsere Mitglieder Maja, Laura und Melanie bei der RunFor Aktion vom Rotaract Club Jena mitgemacht. Das Startgeld für den Lauf ging an ein Aufforstungsprojekt.

Vorsicht! Frisch gestrichen

Am Donnerstag, den 8. April gab es endlich wieder “Action” bei unserem Club. Mit einem professionellen Malerteam von Manfred Damiani wurde der Caritas-Tafelladen in Kempten renoviert. Risse wurden verputzt und die Wände und Decke neu gestrichen. Die fleißigen Bienen waren die Rotaracter:innen Laura, Pascal und Ehrenmitglied Michael Schmidt. Das unser Ehrenmitglied gelernter Malermeister ist, war natürlich äußerst praktisch. Ob mit oder ohne Vorkenntnisse, gemeinsam konnte das Team den Tafelladen wieder aufhübschen.

Zwischen Mafia und Landtag – das aufregende Leben von Alexander Hold

Am 2. März 2021 hatten wir prominenten Besuch bei unserem Club-Meeting. Alexander Hold ist ein waschechter Kemptener. Außerdem ist er Jurist, Politiker, Autor und TV-Richter.
Uns hat es brennend interessiert, was er wohl zu erzählen hat.

Wir erfuhren, dass er in Kempten die Mafia bekämpfte. Als wäre das Leben als Jurist nicht aufregend genug, begann er auf Anfrage im Fernsehen seine Laufbahn als
TV-Richter. Er wollte den Menschen juristisches Verständnis spannend vermitteln. Tatsächlich inspirierte er sogar zum Jura-Studium, dass berichtete ihm ein Anwalt bei einer Begegnung. Uns erzählte er von den Freuden an der Politik und davon wie er dazu kam, sich zum Bundespräsidenten aufstellen zu lassen. „Ein spannender Abschnitt“, welchen er nicht bereue, so Alexander Hold. Für ihn ist die Politik eine wichtige bürgernahe Arbeit, in der er die Bedarfe der Bürger*innen transportieren und angehen möchte. 2018 wurde er in den Landtag gewählt und kümmert sich seitdem unter anderem, um Themen wie Haushalt, Personal und die Ausschüsse. Wir fragten uns „Bleibt da überhaupt noch Zeit übrig für Freizeit oder die Arbeit im TV?“. Tatsächlich ist er sogar noch nebenbei als Rotarier engagiert. Er verriet uns, dass die Sendungen, welche ausgestrahlt werden, selbstverständlich zu Zeiten aufgenommen wurden, an denen er nicht im Wahlkampf steckte. Ein gutes Zeitmanagement ist aber unabdingbar bei diesem Engagement!

Wir bedanken uns auch auf diesem Wege nochmal für diesen spannenden Austausch und auch für die rege Teilnahme von 35 Gästen aus ganz Deutschland.  

Bescherung bei der Tafel

Michael Käser (links) und Matthias Grimminger (rechts) lieferten das große Paket!

Noch vor Weihnachten erreichte die Tafel ein großes Paket von uns! Darin waren Lebensmittel wie Nudeln, Milch, Öl und Kaffee. Nachdem die Kauf-Eins-Mehr-Aktion im November nicht wie gewohnt stattfinden konnte, spendeten zahlreiche herzensgute Menschen Geldmittel. Ganze 1.120,00 Euro kamen dabei zusammen. An dieser Stelle möchten wir und die Tafel nochmal DANKE sagen! Jeder Cent kam in Form von Lebensmitteln bei der Kemptener Tafel an. Menschen mit Hilfebedarf zu unterstützen wird in Zeiten einer Pandemie wichtiger denn je. Natürlich ist das nicht möglich ohne kreative und motivierte Helfer*innen.

Der Wald ist mehr als Baum und Busch

Die meisten Menschen waren schon einmal im Wald, aber die Wenigsten haben sich intensiver mit dem Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum auseinandergesetzt. Passend zum Thema der diesjährigen Bundessozialaktion „OneMillionTrees“ zählen nun auch einige Mitglieder des Rotaract Club Kempten zu dieser Minderheit, die sich im Rahmen einer Waldexkursion der besonderen Art mit dem Forst beschäftigt haben. Geführt wurden die Rotaracter dabei von Wolfgang Haugg, einem ehemaligen Forstamtsleiter und rührigen Rotarier im RC Kempten.

Der erfahrene Förster ging beim Rundgang durch den Wirlinger Wald bei Buchenberg nicht nur auf die Besonderheiten der Geologie im Allgäu ein, die vor allem durch eiszeitliche Gletscher beeinflusst wurde. Er dozierte in geselliger Runde auch über den Wald als Raum für heimische Baumarten des Bergmischwalds wie Tanne, Buche und Fichte sowie weitere Laub- und Nadelbäume sowie für Tiere wie das Rehwild. Auch über weitere Funktionen des Forstes wurde gesprochen: „Der Wald ist viel mehr als Baum und Busch. Er ist zum einen als CO2-Speicher wichtiger denn je für unser Klima. Darüber hinaus ist er Wirtschaftsraum für Waldbesitzer und holzverarbeitendes Gewerbe, wobei der aktuelle Holzpreis mir große Sorgen macht“. Aufgrund mehrerer Stürme sowie mehrerer trockener Sommer befindet sich der Preis für Holz aktuell auf einen historischen Tiefpunkt. Die absterbenden Holzmengen übersteigen mittlerweile die Verarbeitungskapazitäten in Deutschland und den Nachbarländern deutlich.

Auch auf die Aufgaben der Staatsforsten ging der ehemalige Forstamtsleiter ein. Die Liste an Aufgaben der staatlichen Beschäftigte in der Forstwirtschaft ist dabei nicht zu verachten. Von der Pflege der Wege und Hochstände, bis zum Pflanzen von neuen und das Ausschneiden alter, kranker Bäume stellt das Berufsbild des Försters eine große Bandbreite von Tätigkeiten dar.

Zum Abschluss der Exkursion führte der Experte die Teilnehmer*innen noch in seinen privaten Wald und klärte über die Rechte und Pflichten von Waldbesitzern auf. Dabei wurde schnell klar, dass der Wald sowohl intensive Hege als auch Pflege benötigt. Auch die Jäger*innen, zu denen sich Haugg selbst zählt, tragen große Verantwortung für die Entwicklung der Fauna in den Wäldern.

Auf die Freundschaft!

Freundschaft ist etwas wunderbares. Am Wochenende feierten wir diese ausgiebig! Am Freitag, den 7. August, läuteten wir mit einer Bartour ein. Am Samstag veranstalteten wir ein Club-public-viewing, um bei der 1. RDK-Sitzung dabei zu sein. Nachmittags gönnten wir uns eine Abkühlung im Pool und Abends machten wir bei einem spannenden Quiz mit dem RDK bei Speiß und Trank mit. Anschließend genossen wir am Lagerfeuer die gemeinsame Zeit. Am Sonntag morgen weckte uns dann die Sonne über dem Grünten ☀️.

Was ein schönes Wochenende!

Umweltschutz, Poolparty & ein Ehrengrattler

Ämterübergabewochenende XXL

3 Tage, ein volles Programm und eine unvergessliche gemeinsame Zeit liegen hinter uns. Am Freitag, den 24. Juli startete das Wochenende mit einem gemütlichen Gaudigarta im Pub. Am Samstag, den 25. Juli stemmten sechs motivierte Mitglieder den Lauf der guten Hoffnung im Duett mit einer Müllsammelaktion. Wir spendeten somit einmal für den Gegen NOMA-Parmed Verein, zur Bekämpfung der Kinderkrankheit Noma und befreiten im selben Zuge 12 km Natur von Müll.

Nach fünf Stunden guter Tat rief der Pool nach unserer Aufmerksamkeit. Um 18 Uhr kamen dann zahlreiche Gäste und Mitglieder zum Grillen. Nach Speiß und Trank folgte die offizielle Ämterübergabe. Philipp Mozet, der neue Clubpräsident, bereicherte den Abend mit einer herrlichen Diashow über das vergangene Clubjahr. Nach einer rätselhaften Botschaft wurde Michael Käser überrascht und als Ehrenmitglied alias Ehrengrattler aufgenommen. Nachdem Dominic Berz ihm seinen “Honorary Member”-Pin ansteckte, überreichte unsere Vizepräsidentin Julia Riedel ein handgefertigtes Geschenk.

Um ein Lagerfeuer versammelt genossen wir noch den Abend unter dem Sternenhimmel. Am nächsten Morgen rundeten wir noch mit einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück das Wochenende ab.

Online-Bierprobe via Zoom

Zur ersten gemeinsamen Rotaract und Rotary Online-Bierprobe am 15. Mai 2020 fanden sich circa 60 bierliebende Menschen zusammen, um ein zuvor per Post erhaltenes Bierpaket unter Anleitung eines Biersommeliers der Organisation Quartiermeister zu verkosten. Von Hamburg bis zum Allgäu und über die Grenzen hinweg bis nach Österreich und die Schweiz reichte die Schar, die sich auf Einladung des Rotaract Club Kempten Allgäu und des Rotary E-Club Bavaria International der Biermarke Quartiermeister aus Berlin annäherten. Quartiermeister ist eine Biermanufaktur, die ihre Gewinne nutzt, um regionale Sozialprojekte zu finanzieren. Sie ist gemeinwohlorientiert und steht für Nachhaltigkeit und Bioprodukte. Sechs unterschiedliche Sorten wurden im Rahmen der Probe verkostet. Besonders gut – und in gewisser Weise auch etwas wider Erwarten – geschmeckt hat allen das alkoholfreie Bier. Die Brauerei nutzt eine neuartige Braumethode, bei der durch eine besondere Hefe bei der Vergärung des Zuckers erst gar kein Alkohol entsteht. Der Maltosezucker verbleibt dadurch im Bier, wodurch es einen sehr gehaltvollen Geschmack erhält.

Zeitgleich konnte auf der Webseite des Rotary E-Clubs Bavaria International Geld für die Unterstützung der KidsCamps im Distrikt 1841gespendet werden. Unglaubliche 2.140 EUR kamen binnen der zwei Stunden während der Bierprobe zusammen.

Es war sehr interessant über die verschiedenen Biere von David Griedelbach informiert zu werden. Danke an Felix Heintz und Matthias Grimminger für die Organisation, Ulrich Heucken für die fortlaufende Motivation im Chat von Zoom zum Spenden zu motivieren sowie an Simon Jousma für den erfrischenden Vortrag über das KidsCamp. Wir alle hatten viel Spaß! Die pro Bierpaket zusätzlich bezahlten neun Euro gehen an Quartiermeister, um weitere soziale Projekte zu unterstützen. Ohne COVID-19 hätte solch eine Online-Bierprobe wahrscheinlich nicht stattgefunden. Es gibt also auch positive Aspekte am Shutdown.

Autorin: Kerstin Duchardt

Wir nähten und spendeten Behelfsmasken an Körperbehinderte Allgäu gGmbH

Seit Monaten schränkt das Covid_19 unser gesellschaftliches Leben ein. Wir hören, sehen und spüren die Angst bei den Menschen und uns selbst. Vorab ein paar persönliche Worte an die Lesenden. In dieser Zeit zählt nur eines, Zusammenhalt! Eine Gemeinschaft ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Egoismus und Gier hat in einer sozialen und starken Gesellschaft keinen Platz. Jeder kann etwas tun, jeder kann die Welt, in der wir leben ein Stück besser machen, stärker, fürsorglicher, liebens- und lebenswerter. Wir wollen unsere Liebsten und uns selbst schützen, wir alle tun unser Bestes dabei. Zusammenhalt bedeutet, über sich hinaus zu wachsen, sich selbst auch mal zurück nehmen zu können und Dinge zu tun, die ungewohnt sind. Dazu gehört beispielsweise das Tragen von Mund-Nasen-Masken, zum Schutz anderer. Das mag für viele verständlicherweise befremdlich oder gar beängstigend sein. Die Diskussionen über ihre Schutzwirkung sind breit vertreten und haben ihre Berechtigung. Auch wir haben mit einem Arzt vor der Näh-Aktion darüber gesprochen. Es ist wichtig und richtig Fragen zu stellen und Antworten kritisch zu betrachten. Das macht unsere freie Meinungsbildung aus. In vielen Berufsfeldern sehen sich die Menschen aufgrund des Mangels an medizinischen Schutzmasken vor eine Herausforderung gestellt. Die Alternative, selbst genähte Behelfsmasken, bieten zumindest einen Spritzschutz und minimieren die Verstreuung der Tröpfchenpartikel beim Husten und Niesen. Sie bieten keinen Schutz des Trägers vor den Viren. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass für den gewünschten Effekt solche Behelfsmasken über Nase und Mund (anliegend) getragen werden sollten. Das Tragen einer Maske darf Sie nicht in eine falsche Sicherheit wiegen, einen Abstand von 1,5m zu anderen Menschen zu wahren und die Einhaltung von Hygienemaßnahmen, sind weiterhin laut Bundesministerium für Gesundheit die effektivsten Methoden der Verbreitung des Virus entgegen zu wirken.
Das Internat von Körperbehinderte Allgäu gGmbH bietet für Kinder und Jugendliche mit Körper- und Mehrfachbehinderungen einen Wohnplatz und fachgerechte Betreuung. Sie wandten sich an uns mit der Bitte, dem Personal und den Kindern Behelfsmasken zu nähen. Unsere Mitglieder und Freunde spendeten die dafür notwendigen Stoffe aus 100% Baumwolle (atmungsaktiv) und Gummibänder. Fehlendes Material finanzierten wir aus unserer Clubkasse, welche aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden besteht. Die NäherInnen, Lena Schmid, Dominic Berz, Melanie Lux und Elisa Brockmann setzten sich in ihrer Freizeit an die Nähmaschinen und stellten in einer Woche 30 Masken her. Wir übergaben diese am 20. April 2020. Wenn auch Du Behelfsmasken nähen möchtest, besuche unsere Instagram Seite (rotaractclubkempten), dort gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Bleibt gesund!